Traditionelle asiatische Produkte aus dem Ypsilon – Asiatisches Kunsthandwerk

Tara (grüne und weiße)

grüne und weiße Tara

Übersetzt heißt der Name Tara „Stern“ und entspricht der Sanskrit – Ableitung für Retterin oder Befreierin. Im Buddhismus wird die Tara als eine Gottheit verehrt, die sich durch ihr großes Bedürfnis auszeichnet, sich für andere einzusetzen. Einer alten Legende zufolge tauchte die Tara zum ersten Mal aus der Mitte einer Lotosblüte auf, die sich in einem See aus den Tränen des allbarmherzigen Avalokiteshvara öffnete. Man unterscheidet im Buddhismus zwischen der grünen und der weißen Tara.

  • Die weiße Tara: ist die Symbolfigur für vollkommene Reinheit. Ein Unterscheidungsmerkmal zur grünen Tara findet sich in der jeweiligen Sitzhaltung. Die weiße Tara nimmt meist eine strenge Lotospositur ein, während die grüne Tara oft in gelockerter Sitzhaltung dargestellt wird. Das charakteristischste Merkmal der weißen Tara sind ihre sieben Augen. Neben ihren natürlichen Augen befinden sich weitere auf ihrer Stirn und ihren Hand- und Fußflächen. Ihre sieben Augen bringen ihr Bedürfnis zum Ausdruck, alle Hilfsbedürftigen auf der ganzen Welt wahrnehmen zu können.
  • Die grüne Tara: gilt als Schützerin vor allen Gefahren. Von der weißen Tara unterscheidet sie sich durch das Fehlen der übernatürlichen Augen; durch die Lotosart und durch ihre Beinhaltung. Die grüne Tara wird manchmal mit zwei Lotusblüten dargestellt, die den Unterschied zwischen Tag- und Nachtlotos zum Ausdruck bringen sollen. Dadurch soll verdeutlicht werden, dass die grüne Tara zu jeder Tageszeit als Helferin zugegen ist.


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